Interview mit Carlo Schlatter in der "Gwärb Poscht"

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Im Interview mit der "Gwärb Poscht" nimmt Carlo Schlatter Stellung und erklärt, wofür er sich in den kommenden 4 Jahren im Berner Rathaus einsetzen möchte.


Ich trete wiederum zu den Grossratswahlen an, weil...
«...mir die Zukunft unseres schönen Kantons am Herzen liegt. Ein besonderes Anliegen ist es mir, die Rahmenbedingungen für unsere KMU-Unternehmen wenn immer möglich zu verbessern. KMU sind das Fundament unserer Wirtschaft, bieten Lehr- und Arbeitsstellen an, tätigen Investitionen und bezahlen Steuern. Diesen Unternehmen möchte ich in Bern meine Stimme geben.»

Als Grossrat will ich mich in Bern für Thun einsetzen, weil...
«...unsere wunderschöne und einzigartige Stadt und Region eine starke und engagierte Stimme im Berner Rathaus verdient. Im Grossen Rat will ich mich tatkräftig einbringen, damit die Region Thun innerhalb des Kantons Bern die Priorität erhält, die sie verdient hat – vor allem was Investitionen in die Infrastruktur, den Verkehr und die Bildung betrifft.»

Diese Dossiers sind in den nächsten vier Jahren von Wichtigkeit...
«Aufgrund der Reform der Unternehmenssteuer auf Bundesebene sind im Kanton Bern Massnahmen notwendig, um die steuerliche Attraktivität unseres Kantons für Unternehmen zu erhalten bzw. zu verbessern (Stichwort: Wegfall des Holding-Privilegs). Im Bildungs- und Gesundheitsbereich muss zudem die ausufernde Reglementierung zurückgebunden werden. Wir brauchen eine qualitativ hochstehende und bezahlbare Gesundheitsversorgung, d.h. weniger Dirigismus aus Bern und mehr Raum für private Initiative und eigenverantwortliche Lösungen, vor allem auch bei der Spitalversorgung. Wichtig ist auch die Stärkung und der langfristige Erhalt der Insel als Universitätsspital.»

Warum Sie gerade mir am 25. März Ihre Stimme geben sollten...
«...weil ich bereit bin, die Ärmel hochzukrempeln und mich für die Interessen unserer Region und unseren KMUs einzusetzen. Dabei ist mir ein Politisieren ohne Scheuklappen, aber mit gradlinigen Positionen, sehr wichtig. Verbesserung der Rahmenbedingungen für unsere KMU, eine qualitativ hochstehende und bezahlbare Gesundheitsversorgung für unsere Bevölkerung sowie eine ausgeglichene und nachhaltige Finanzpolitik sind für mich zentral.»

Was wir als Parlament bis 2022 in den Griff bekommen müssen...
«Der Kanton Bern muss seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stärken. Unnötige und in der Vergangenheit stetig gewachsene, bürokratische Vorgaben sind abzubauen. Die Steuerbelastung muss mittelfristig auf das Niveau der anderen Kantone sinken. Daneben sollte der Kanton Bern versuchen, wo möglich eine Vorreiterrolle einzunehmen und innovativer zu denken. Auch Unternehmensgründungen sollten einfacher werden.»